Markus Raetz, GAZE, 2001, Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil-Jona. Foto: SIK-ISEA (Philipp Hitz)

MENTORING-PROGRAMM VKKS 2026/27

In der Odyssee gibt Odysseus seinen Sohn Telemachos in die Obhut von Mentor, Freund und Altersgenosse Odysseus'. Mentor steht Telemachos mit Rat und Tat zur Seite – sein Name wurde so zum Synonym für wohlwollende Unterstützung von jungen engagierten Einsteiger*innen durch erfahrene Berufsleute.


In den 90er Jahren hat man damit begonnen, solche Mentorings wieder zu beleben – als Hilfestellung für den Übertritt von der Ausbildung ins Berufsleben und in Ergänzung zur klassischen Berufsberatung. Das Berufsspektrum nach einem Kunstgeschichte-Studium hat sich stetig ausgeweitet und stark verändert. Um jungen Kunsthistoriker*innen den Berufseinstieg zu erleichtern, entwickelt die Vereinigung der Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker in der Schweiz (VKKS) die anerkannte Methode des Mentorings fachspezifisch weiter.
 

Mit dem Mentoring-Programm bietet die VKKS ein Instrument der Nachwuchsförderung an, das jungen Kunsthistoriker*innen in der Berufsorientierung und beim Aufbau eines professionellen Netzwerks hilft. Gleichzeitig können Fragen zur Laufbahnplanung diskutiert werden. Erfahrene VKKS-Mitglieder aus allen Berufsfeldern der Kunstgeschichte werden mit Studierenden, Studienabgänger*innen oder Wiedereinsteiger*innen vernetzt, um sich während eines Jahres persönlich auszutauschen. Interessent*innen können sich jeweils im März/April mit einem Motivationsschreiben und einem Einschreibungsformular um ein Mentoring bewerben. Aus den Bewerbungen werden geeignete Kandidat*innen ausgewählt und im Juni/Juli mit einer Mentorin oder einem Mentor in Verbindung gesetzt. Die Vermittlung geschieht vorzugsweise über die Sprachregionen hinaus. Die Tandems werden von der Projektleitung administrativ und organisatorisch begleitet. Die Mentor*innen arbeiten ehrenamtlich. Achtung: Das Mentoring ist keine Stellenvermittlung!


Inhalte des Mentorings

  • Orientierung in den spezifischen Berufsfeldern der Kunstgeschichte;

  • Formulierung eines eigenen Karriereziels;

  • Fragen zu Volontariaten, Weiterbildung und Ausland-Aufenthalten;

  • Aufbau des professionellen Netzwerks;

  • kritische Selbstreflexion und Einschätzung der beruflichen Möglichkeiten und Visionen;

  • objektives und individuelles Feedback;

  • Informationen über praktische Aspekte des Berufslebens wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Tarife, Arbeitsverhältnisse, Arbeitsrecht, Berufsethik;

  • konkrete Tipps für CV und Bewerbungsschreiben.


Zeitplan 2026/27

Bewerbung Mentees: bis spätestens 30. April 2026
Zu-/Absagen bis spätestens Ende Mai

Matching: Juni/Juli 2026

Vermittlung zwischen Mentees und Mentor*innen


Offizieller Start Mentoring: September 2026

Obligatorischer Mid-Term Event: 4. März 2027

Abschluss Mentoring: 30. Juni 2027
Einreichen Auswertungsformular bis Ende Juni


Reglement

März 2026

2026_vkks_mentoring_reglement_d.pdf

Einschreibungsformular

Bewerbungsfrist: 30. April 2026

2026_vkks_mentoring_einschreibung.pdf

Kontakt

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Annette Schindler, lic. phil.
Projektleiterin
 

VKKS
Pavillonweg 2
CH-3012 Bern
mentoring(at)vkks.ch


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Interview mit Annette Schindler

Projektleiterin

Kontakt

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